?

Log in

No account? Create an account

Walking on a thin line.

Welcome to my world!


Excuse me, but this Blog is visible for friends mostly.
But you are invited to leave your thoughts somewhere.


Now I tweet!

Ich bin außerdem noch hier anzutreffen: *Click me* (Leider ist das ganze noch eine kleine "Baustelle". Der erste Inhalt ist in der Mache, wartet aber noch ein wenig darauf fertig gestellt zu werden.)
 

RPC-Samstag

Nein, ich werde dieses mal nicht schon wieder darüber rumjammern, dass ich zu viele Leute kenne. (Der Gag ist eh seid der Spiel ausgelutscht.) Und werde mich dieses mal etwas zurückhalten und nicht schon wieder versuchen eine Kopie von James Joyce schreiben. (Oder sowas in der Art. Auch wenn ich mittlerweile sagen kann, dass ich Joyces Ulisses für ein sehr lesenswertes Buch halte. Es ätzt auf den bisher gelesenen 100 Seiten jedenfalls nicht so sehr wie ein gewisser Fantasy-“Klassiker“, der lieber in der Versenkung des Vergessens gespült werden sollte.)

Aber so viel erstmal zu den guten Vorsätzen. Natürlich war ich auch dieses Jahr wieder mal auf der RPC. Man muss dabei hinzufügen, dass ich, weil ich von meinen Eltern aus nach Köln gefahren bin einiges an Verspätung zur ursprünglich eingeplanten Zeit hatte. (Aber wer rechnet auch damit, dass die in den Urlaub fahren aber ihren studierenden und somit immerhungrigen Katzen-Sittern einen leeren Kühlschrank hinterlassen?) Naja, immerhin hab ich es geschafft so gegen 14.30 Uhr in Köln zu sein und hab wenigstens soweit die Nerven behalten, dass ich nicht sofort wieder weggerannt bin. (Mal im Ernst: Warum haben die diese seltendämliche Computerhalle nach vorne gestellt? Das Ding ist doch das Mittel um Publikum zu verscheuchen!) Wie auch immer: Irgendwie habe ich es dann doch in die hintere Halle geschafft und bin dabei schnurrstracks auf den Ulisses-Spiele-Stand zugerannt, der da so freundlich einen mit den beruhigend schwarzen Covern des Kult-Regelwerks anlächelte. (Nach dem Horror den die Computerspiele-Halle darstellt braucht der Mensch halt eine beruhigende Lektüre.) Naja, mir grauste es immerhin schon davor eventuell vor Ladenschluss nochmal durch das Ding laufen zu müssen, aber das hat sich dann immerhin als Fehleinschätzung erwiesen.

Die Halle in der die Pen&Paper-Sachen feilgeboten wurden war nämlich ein einziges Chaos. (Man irrt einmal auf der Suche nach irgendwas durch die Gegend und kommt jedesmal irgendwie an exakt zwei Punkten aus: Entweder Pegasus (das Einsteigerregelheftchen von Schadowrun hat übrigens ein neues Cover bekommen) oder Prometheus. Keine Ahnung, ob das anderen auch so ging, aber ich bin irgendwie immer bei einem der beiden Verlage wieder ausgekommen. Naja, immerhin: Mit dem Ausverkauf von RedBrick, den Pocket-RPG-Büchern und Erdenstern war das ganze eh einer der Anlaufpunkte gewesen, die ich aufgesucht hätte. Fading Suns ist endlich mein. Und damit ein weiteres Häkchen erledigt auf der kurzen Liste von SciFi-RPGs, die sich so halbwegs interessant anhören und das auch noch zu einem unschlagbar günstigem Preis. Und ich habe mich anscheinend als Gesicht mit Nickname bei mehreren Leuten von Prometheus durch den einen Stammtisch-Abend in Oberhausen ins Gehirn gebrannt. Die kleine Geschichte mit Ratten!! hier in Münster war schon noch ein kleines Gesprächsthema gewesen. Naja: Shit happens!

Und irgendwann zwingt man sich halt einfach mal konsequent eine Ecke der Halle anzusteuern und dann wirklich der Längsseite nach Austeller-Gang um Aussteller-Gang abzulaufen. Und was soll ich sagen: Es funktioniert. Ich hab sowohl die Ausgänge zum „Mittelaltermarkt“ gefunfen, als auch die Indie-Insel gesehen. (O.K., das hat mich daran erinnert, dass ich meiner Sammlung irgendwann in näherer Zukunft noch Dread und Sorcerer zufügen wollte, war aber angesichts des am Samstag noch vorhandenen Angebotes nicht ganz so wild. Verrückter war dann schon eher die Szene, die sich bei Nackter Stahl zugetragen hat. (Ich wusste ja, das Ibag und Gizmo dort aushelfen wollten, dass mich dann aber Certus_Raven aus dem Fundus Ludi anquatscht um mir AC aufzuschwatzen war dann doch eher unerwartet.) Naja, was solls. Jedenfalls war es ein nettes Gespräch gewesen und ich hab mal den Wälzer in der Hand gehalten. (Ich weiß noch nicht ganz, was ich von AC halten soll. Aber da ich eh eher im Gegenwartshorror beheimatet bin kann ich mir auch genug Zeit lassen, was eine eventuelle Anschaffung betrifft. Zumindest hat der Illustrator sich nicht vor nackter Haut geziert.)

Die nächste Zufallsbegegnung war dann am Stand mit den ganzen Fanzines, der wohl Schwerpunktmäßig von Greifenklaue organisiert worden war (?) - ich hab das nicht ganz mittbekommen, aber auf jeden Fall lag einiges an Fanzines aus. Und wer steht da? Amel, der Mann der sich meinen Namen jetzt doch gemerkt hat. (Offenbar hab ich ihn auf der Spiel zu sehr getrietzt, als das er sich getraut hätte, das Ding nochmal zu vergessen. *lach*)
Das war jedenfalls ein sehr herzliches Hallo. (Und auf jeden Fall ein sehr Langes Gespräch mit ein paar sehr interessanten Details. Ich hab Labyrinth Lord in der deutschen Fassung gekauft – und sei es nur um das Spiel hier irgendwann mal zu verrei... äh ich meine natürlich fachkundlich zu rezensieren. Moritz hat nur blöd geguckt, als ich ihn dazu genötigt hab alles zu signieren, was ich ihm da abgekauft habe. Regelwerk, Abenteuerband und „Abenteuerflyer“ (Ich weiß einfach nicht, wie ich das kleine Ding sonst bezeichnen soll.) Tja, als Bibliomant bin ich natürlich auf meine Ladungen aus. *lach*
Naja, Amel hat mir anschließend noch einen Dungeon-to-go in die Hand gedrückt und wir haben über dies und das gesprochen und Gott und die Welt gelästert. (Hmm... so im Nachhinein betrachtet könnte man sagen, dass Lästern irgendwie ein besonders wichtiger Teil des kompletten Tagesprogramms gewesen sei.) Naja, jedenfalls kennen wir beide das Problem mit den zu groß werdenden „To-Read“-Stapeln wohl zur genüge. Anders kann ich mir jedenfalls die Frage ob ich alles lesen würde, was ich kaufe, einfach nicht erklären. Ich meine: Bücher hortet man ja schließlich nicht nur aus Spaß an der Freude.
Die nächste Begegnung ist dann Masterbrain, der gerade eine Raucherpause machen will und ich, wie ich gerade nach meiner Wasserflasche im Rucksack angle im Durchgang zwischen der Halle und dem Mittelaltermarkt. Dann stößt noch der Chefredakteure von der Scion-Übersetzung von Prometheus hinzu und ich höre mir das Wehklagen an, was die Dorp mit ihren Interviews verursacht haben. Naja, was machen die Leute auch Dinge, für die sie Auffallen. (Nein, ich geb keine Details preis. Aber es ist schon interessant, was man alles zur Scion-Redaktion herausfinden kann. *lach*)

Nächstes Ziel: Heillos durch die Gänge irren, nachdem man sich überzeugt hat, dass der Mittelaltermarkt nichts taugt und nach irgendwelchen günstigen angeboten suchen. Und nicht wirklich irgendwelche finden. (Naja, bis auf Ars Magika in der IV-Edition als Hardcover und In Nomine Satanis. Aber das war's dann auch schon. Irgendwie schien keiner der Händler seine Restposten loswerden zu wollen.) Aber so ergeht es einigen anderen anscheinend auch. Ich habe es übrigens dann doch noch geschafft den Stand von Uhrwerk irgendwie zu finden und bin prompt über die das Einstiegs-Heftchen gestolpert, das mir eine nette lächelnde „Indiana Josie“ in die Hand drückt. (Das große Produkt von den Uhrwerkern ist ja das demnächst rauskommende „Hollow Earth“, für das sie dementsprechend dann eine Mitarbeitern mit Schlapphut verkleidet haben.) Also denn: Auf nach 13 Mann. Cutter abpassen. Und die steht sich auch schon die Beine in den Bauch vom vielen Supporten. (Hey, ich kann nichts dafür, dass UA dieses Jahr nicht vertreten war.) Jedenfalls wird der Gesprächskreis im Laufe der Zeit immer Größer. Lou von den Blutschwertern, Masterbrain, Ibag.... ich glaub Gizmo auch. (Eigentlich fehlte nur noch Grosi und dann wäre die FL-Klicke beinahe perfekt gewesen.) Cutter muss mir meine Ausgabe von Ratten!! signieren und beschwert sich auch noch darüber, dass sie beim Signieren „kreativ“ sein muss. Aber irgendwie hat sie es dann doch geschafft. Und ich höre mir an, wie die Anwesenden ein bisschen aus dem Nähkästchen des Support-Stresses plaudern. Und noch einige andere Dinge. (So wie zum Beispiel das Cutters Blog nur langsam voller wird, weil sie ihre Sachen immer zurückhalten „darf“. Und dann irgendwann in der Printform wieder findet. Armes Cutterlein.)

Aber das wars dann ja noch nicht ganz. Den beinahe Abschluss bildet dann ein nochmaliger „Großeinkauf“ bei Prometheus und Erdenstern (Ich war mir am Anfang des Tages nicht ganz Sicher, ob es diesmal „Into the red“ oder „Into the grey“ werden sollten. Es wurd dann aber doch Grau.) Und man kann am Prometheus-Stand so herrlich Leute abfangen und zum Signieren nötigen, weil irgendwie alles anwesend ist. David Grasshof, Felix Mertikat, die Erdensterne und so weiter und so fort. Man kennt das ja. (Und Prometheus entwickelt sich eh immer mehr zu einem Verlag, von dem ich wohl lieber Aktien anstelle von Produkten kaufen sollte. Ich meine, Fehler wie Savage Worlds (Vorsicht: Ironie) machen sie ja immer noch, aber ansonsten wird das Portfolio wirklich immer besser.) Und so habe ich dann auch noch einige Weitere signierte Bücher mehr in mein Regal bekommen. (Danke nochmal speziell an Felix Mertikat dafür, dass er mir sogar eine kleine Zeichnung in mein „OA:Infestigation“ gescribbelt hat. Damit hab ich echt nicht gerechnet!)

Jetzt muss ich eigentlich nochmal irgendwann zusehen, dass ich Dominik Wäsch mit meiner neuen Ausgabe von Spielleiten abfange. Der soll auch seine Unterschrift darin hinterlassen. *evilgrin*

Und David Grasshof ist eh immer für'nen kleinen Plausch zu haben. (Ich bin jetzt wirklich auf seinen Workshop nächste Woche auf der Mitspielen gespannt. Scheinbar hat der absolut kein Konzept bislang.)

Den letzten Stand bildet dann AV-Visionen. Mit Astropia. Im Nachhinein betrachtet muss ich sagen: Mieses Bild, aber durchaus sehenswerter Film. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch ein paar Details in Form einer Rezension. (So langsam wächst nicht nur der „noch zu lesen“ sondern auch der „noch zu Rezensieren“-Stapel hier bei mir an. Und dabei will ich das doch in erster Linie für mich hier im Blog machen.)

Abschluss des Abends: Blutschwerter-Stand bei Pegasus. Und Überraschung des Tages: Ich weiß wie der BuG aussieht! Ich hätte bei seinem Postingverhalten jetzt mit einigem Gerechnet, aber nicht mit einem derart entspannt und freundlich wirkendem Menschen im Anzug mit aufgknüpftem Hemd? (So halb rechne ich immer noch damit, dass Hoffi das ganze zur Mitspielen als verspäteten Aprilscherz entlarvt.) Und ich bin Sylandril über den Weg gelaufen. (Irgendwie habe ich ein Händchen dafür Gesichter von Fotos zu erkennen.) Gucken wir einfach mal, ob er wirklich Toastbrot zur MS dabei hat. *lach*

Das unangenehmste an der ganzen Sache war die VIEL ZU LAUTE STADIONANSAGE, die die Besucher darauf aufmerksam machte, dass die RPC ihre Pforten schließen würde. Ab zum Bahnhof, ab nach Hause.

Zusammenfassend weiß ich nicht, was sie sagen soll. Irgendwo kränkelt es bei der RPC in Köln ganz gewaltig. In Münster gingen Flair und Ambiente trotz des Gedrängels noch ganz gut. In Köln aber geht irgendwas ganz entsetzlich gerade schief, befürchte ich. Und ich kann einfach nicht sagen was es ist. Im Moment befürchte ich jedenfalls, dass das Ding eventuell sich im nächsten Jahr sein Grab schaufeln könnte. (Was ich gehört habe war auch die Tatsache mit den Drei Tagen keine so gute Idee für die Messe  gewesen. Der Freitag muss gähnend leer gewesen sein. Ob sich der Sonntag jetzt noch gelohnt hatte weiß ich nicht. Vielleicht wird mich aber Max demnächst noch darüber aufklären. Der war wohl auch noch Sonntag vor Ort gewesen und hat zumindest in Köln noch übernachtet.)

Edit: Ach ja, die beste Nachricht hab ich total vergessen. Scheinbar wird es mit Unknown Armies weitergehen. Ich warte zwar noch auf die (mir gegenüber Angedeutete) Ankündigung aus der entsprechenden Ecke, aber wenn das wirklich klappen sollte schlag ich einen Purzelbaum.

Tags:

Tja, Teil zwei. Und da habe ich dann doch ein wenig mehr Zeit zum schreiben gebraucht, als zuerst gedacht/veranschlagt. Naja, passiert. Wo war ich spielen geblieben?

Spiel'08 Teil2Collapse )

Tags:

So, ich kämpfe gerade noch mit meinen Nackenwirbeln. (Die Idee frisch gewaschene Wäsche und Spieleinkäufe via Bahn zu transportieren war definitiv eine Schnapsidee.) Aber was will man machen? Ich brauche die Klamotten. Und zwar sauber.

Ähm, ja. Dieser kurze Ausflug in mein aktuelles Unwohlbefinden soll jetzt nicht davon ablenken, was ich eigentlich schreiben will: Und zwar meine Eindrücke von einem ziemlich chaotischem Samstag in Essen. Auf der Spiel.

Spiel erster Teil!Collapse )

Tags:

Double meme

Wir wollen ja schließlich Spielregeln gerecht werden. Von daher mal wieder was, das ich bei allamistako aufgeschnappt habe.

I:
Comment here and I will tell you what I love about you.
Repost this to your own journal if you'd like to do the same.


II:
COMMENT HERE AND I WILL:

a) Tell you why I friended you.

b) Associate you with something -- a fandom, song, color, photo, etc.

c) Tell you something I like about you.

d) Tell you a memory I have of you.

e) Ask you something I've wanted to know about you

f) Tell you my favorite userpic from your list

g) In return, you need to post this on your own livejourna

</lj>

Tags:

meme the first time

Gemopst bei allamistako 

1. Grab the nearest book.
2. Open the book to page 56.
3. Find the fifth sentence.
4. Post the text of the next seven sentences in your journal along with these instructions.
5. Don't dig for your favourite book, the cool book, or the intellectual one: pick the CLOSEST.

Lies mehr...Collapse )
*Uff* Ging ja noch: Ich sollte, wenn ich mal wieder Horkheimer und Adorno + Bezugsquellen lese, nicht immer die Bezugsquellen so offen rumliegen lassen. *umkipp*
</lj>

Tags:

Dieser Betrieb wird bestreikt!

Ich übersetze den folgenden Text im Groben aus dem Englischen, auf den mich allamistako aufmerksam gemacht hat, der aber wiederum das ganze von noch anderer Stelle hat:

LiveJournal Content Strike, Friday, March 21, midnight to midnight GMT.
No posts. No comments. No content.


Für 24 Stunden wollen wir keinerlei Beiträge im LJ verfassen. Weder in unseren eigenen Journalen, noch in den Communities. Weder Öffentlich, noch Privat, noch unter dem Freundes-Filter.

Dieser Beitrags-Streik wird deshalb durchgezogen, weil wir den Beweiß bringen wollen, das LiveJournal von den Beiträgen abhängig ist.

Wir halten diesen Beitrags-Streik, weil wir wollen, dass die neuen Besitzer von LiveJournal sich der Macht und Entschlossenheit der Gemeinschaft der LiveJournal-Benutzer bewußt werden.

Wir halten den Beitrags-Streik weil alle von und, Paid, Permanent und Plus wie auch die Basic, unsere Solidarität als Gemeinschaft der Nutzer beweisen wollen. Wir betrachten Basic nicht als Schmarotzer, sondern als wertvolle Beitragslieferanten und Freunde.

Und wir halten den Beitragsstreik, weil wir denken, dass etwas getan werden muss um unsere Unzufriedenheit zu demonstrieren.

Bitte verbreitet das Wort und laßt sie spüren, was wir im Stande sind zu tun.

Und um noch den Hintergrund ein wenig zu "durchleuchten", die ursprüngliche Quelle des ganzen: *Click me*
Ach ja, und meine Qulle natürlich auch noch, da ich den Text ja nur übersetzt habe (Auch wenn diese den nur kopiert hat):  *Click me*



Tags:

Happy New Year!

Die Zeit ist um, ein weiteres Jahr hat sich verabschiedet und ein neues pocht auf der Türschwelle. Nur ob ich es wirklich hineinlassen will weiß ich noch nicht. *g*

Naja, frohes Neues euch allen da draußen. Mögen eure guten Vorsätze nicht schon an der Türschwelle zu Fall kommen.

Von Master und geschlossenen Fenstern

Verfolgt man die derzeitigen Verwarlosungen an Bildung zugunsten von Internationalem Schmalspureigenarten in der politischen Diskussion ist man irgendwie beruhigt, dass zumindest die Kunstakademien in NRW sich soweit freigekämpft haben, dass es bei ihnen keinen Bachelor/Master-Unsinn geben wird. (Mal ganz davon abgesehen, dass zumindest in Münster auf diese Weise die Studierenden aus Korea sehr stark wegbrechen würden.)

Unterhaltsam war aber auch die Tatsache, dass ich auf der letzten Senatssitzung, der ich glücklicherweise als Asta-Vorsitz beiwohnen konnte, gerade ein am nur wenige Tage später bei uns an der Akademie stattfindenden Symposium zum Thema "Raus aus dem Elfenbeinturm" dermassen in die Kritik geraten war, dass sich fast die komplette Sitzung nur darum drehte. Aber ich muss dafür ein wenig weiter ausholen: Diese Symposium ist vor ca. einem Jahr anscheinend in Vorbereitung gegangen. Damals hat der Rektor unserer Akademie das ganze einfach an unsere Professorin für Kunst im öffentlichen Raum weitergeleitet, damit diese sich um die Organisation kümmert. Tja und dann scheinbar ein Jahr später ist Holland in Not, weil sich scheinbar niemand näher um das Thema weiter gekümmert hat. Das versammelte Professorium wird von zwei der etwas älteren Damen auf einen als bedenklich eingestuften Text auf der Website aufmerksam gemacht. (Und dabei hört man dann zum ersten mal den offenbar gerade innerhalb der Kunst-theoretiker-Szene in gewordenen Begriff "Präkariat" zum ersten mal.) Und es geht rum. Ende vom Lied sind dann die Feststellungen: a.) Man will die betreffende Professorin noch mal zur Seite nehmen und sich mit ihr über ihre Ziele bezüglich des Symposiums unterhalten. b.) Scheinbar werden ein Haufen Leute eingeladen, die genau die Gegenseite von dem verkörpern, was an der Akademie praktiziert wird und mehr oder minder von den Professoren ebenfalls fordern, auf das Bachelor-System umzuschwenken. c.) Die Studenten werden sich sicherlich vond en Rednern einschmeicheln lassen. d.) Die Ideen wird geäußert noch mal ein unabhängiges Gegensymposium zu organisieren.

Tja, ob von letzterem noch mal irgendwas durchgezogen wird wird sich wohl zeigen. Jedenfalls war der Freitagabend dann durchaus.... "bedenklich". Ja, es wurde eine Menge über den Angeblichen Vorteil von mehr Theorie in der Kunstlehre gesagt. Aber es wurde durchaus auch eine Menge im Anschluss kritisch diskutiert. Allerdings waren die Highlights des Abends wohl doch eher den Hartarbeitenden, nicht akademischen Kräften innerhalb der Akademie anzurechnen. Zwei Fenster im Symposium-Raum waren defekt. (Genutzt wurde einer der beiden kleinen Examensräume.) Und die zuvor schon viel gescholtene Professorin beschwerrte sich nach ihrer Einführugnsvorlesung darüber, dass es oben auf der Empore wie "Hechtsuppe" ziehen würde. Was zur Folge hatte, dass bei der anschließenden, die Referenten vorstellenden Rede durch unseren zweiten Kunsthistoriker der Haustechniker mit einer riesigen Leiter zum störenden Amüsement-Pool wurde, der zu den Leitern raufklettern musste und bei einem gefährlich aussehenden Balanceakt die Fenster zuklappte. Der Star des Abends.... untermahlt von unserer Öffentlichkeits-Professorin, die mit einer dicken Winterjacke bekleidet ihren Platz ind er ersten Reihe einnahm.
Tja, das hier ist dann wohl mein erster Eintrag in dieser Form von Tagebuchersatz.
Hi Blogwelt!

Was dies werden soll? Keine Ahnung! Für den Augenblick reicht es wohl einfach nur die eigene Existenz in die Welt hinauszuschreien und dabei zu warten, dass andere Orte wieder aus der Asche ihrer alten Selbst auferstehen.
Andererseits sollte ich außerdem endlich wieder dort weiter machen, was ich bereits die ganze Zeit weitertippen sollte. Tja, so spielt das Leben... und irgendwo dazwischen hockt ein seltsamer Künstler, der seine Sichtweise über die Welt immer noch nicht in Worte zu fassen gelernt hat.